Theaterarbeit (Auswahl)

 

Shockheaded Peter – Der Struwwelpeter

„Verbrannt ist alles ganz und gar, das arme Kind mit Haut und Haar; Ein Häuflein Asche bleibt allein und beide Schuh‘ so hübsch und fein.“

Von Julian Crouch, Phelim McDermott und The Tiger Lillies
Stage Entertainment – Joop van den Ende Academy 2016
Regie und Ausstattung: Andreas Kloos
Musikalische Leitung: Sebastian de Domenico
Choreographie: Frances Chiapetta

Hedda Gabler

Regisseur Andreas Kloos inszeniert ein spannungsgeladenes Stück von Henrik Ibsen, die Schauspieler stellen ein beeindruckendes Psychogramm des gehobenen Bürgertums vor. Im Mittelpunkt der Regie steht die menschliche Unzulänglichkeit, bei der jeder in seinem eigenen Kokon von Illusionen gefangen ist. (Lippische Landeszeitung)

Von Henrik Ibsen
Landestheater Detmold 2016
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Beatrice von Bomhard

Trailer Hedda Gabler Theater-TV

Das Maß der Dinge

Gehöriges Tempo verleiht Andreas Kloos seiner Inszenierung: so reißt der Spannungsbogen über eineinhalb Stunden nicht ab. Neben der einfallsreichen Regie und den schauspielerischen Leistungen erhebt vor allem die Pointe am Schluss „Das Maß der Dinge“ über gute Unterhaltung hinaus zu einem rasanten Kammerspiel um die psychischen Abgründe des Menschen. Sehenswert. (Die Rheinpfalz)

Von Neil LaBute
Pfalztheater Kaiserslautern 2016
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Beatrice von Bomhard

Mass1

Mass2

Der gestiefelte Kater

Man könnte jetzt viele erwachsene Dinge schreiben über Thomas Freyers Theatervorlage für das diesjährige vorweihnachtliche Familienstück am Theater Bielefeld, die sich zumal in der effektvollen Inszenierung von Andreas Kloos (Dramaturgie Katrin Enders) eher an Lewis Carolls „Alice in Wonderland“ orientiert als an dem „Gestiefelten Kater“ der Gebrüder Grimm. Man könnte statt dessen auch einfach das zitieren, was das unruhig gespannte Kerlchen ein paar Sitze weiter ausgerufen hat, als sich am Premierensamstag der Vorhang endlich hob und den Blick freigab auf das phantastische, von Julia Hattstein mit Anleihen an die Pop-Art und die Ästhetik des Surrealismus gestaltete Bühnenbild: „Uiiiih, ist das schön!“ Denn genauer lässt es sich kaum auf den Punkt bringen, was diesen „Gestiefelten Kater“ auszeichnete. Geboten wurde ein Sinneskitzel, Augenschmaus und stellenweise vollkommen absurdes Theaterspektakel, das jeden, der sich darauf einließ, mitnahm in die wie geträumt wirkende, spannende, aber meistens (aber)witzige Wirklichkeit eines Märchens. (Neue Westfälische)

Von Thomas Freyer
Theater Bielefeld 2015
Regie: Andreas Kloos
Musik: Simone Otto / Alexandre Benedicto
Ausstattung: Julia Hattstein

Inszenierung "Der gestiefelte Kater" von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm am Theater Bielefeld, Stadttheater. Premiere am 7. November 2015. Inszenierung: Andreas Kloos, Buehne und Kostueme: Julia Hattstein, Dramaturgie: Katrin Enders, Darsteller: Christina Huckle, Michael Del Coco, Janco Lamprecht, Denise Matthey, Guido Wachter, Musiker: Alexandre Benedicto, Simone Otto

Inszenierung "Der gestiefelte Kater" von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm am Theater Bielefeld, Stadttheater. Premiere am 7. November 2015. Inszenierung: Andreas Kloos, Buehne und Kostueme: Julia Hattstein, Dramaturgie: Katrin Enders, Darsteller: Christina Huckle, Michael Del Coco, Janco Lamprecht, Denise Matthey, Guido Wachter, Musiker: Alexandre Benedicto, Simone Otto

Inszenierung "Der gestiefelte Kater" von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm am Theater Bielefeld, Stadttheater. Premiere am 7. November 2015. Inszenierung: Andreas Kloos, Buehne und Kostueme: Julia Hattstein, Dramaturgie: Katrin Enders, Darsteller: Christina Huckle, Michael Del Coco, Janco Lamprecht, Denise Matthey, Guido Wachter, Musiker: Alexandre Benedicto, Simone Otto

Inszenierung "Der gestiefelte Kater" von Thomas Freyer nach den Gebrüdern Grimm am Theater Bielefeld, Stadttheater. Premiere am 7. November 2015. Inszenierung: Andreas Kloos, Buehne und Kostueme: Julia Hattstein, Dramaturgie: Katrin Enders, Darsteller: Christina Huckle, Michael Del Coco, Janco Lamprecht, Denise Matthey, Guido Wachter, Musiker: Alexandre Benedicto, Simone Otto

Kohlhaas

„Die Anlage der Bühne mit einer zentralen Wand, die zwei voneinander getrennte Zuschauerräume schafft, ist ein Kunstgriff, der Einlassung fordert. An diesem Punkt beginnt das Anliegen der Inszenierung von Andreas Kloos. Er gibt dem Betrachter zunächst zu bedenken, dass er es meist nur mit einer Seite der Medaille, mit einer beschränkten, da subjektiven Sicht zu tun hat. Eine Grundannahme, die der Titelheld in seinem Streben nach Gerechtigkeit auf die Spitze treibt. Andreas Kloos lässt seinen Kohlhaas zum einsamen Western-Helden mutieren, seine Knechte sind eine Mischung aus Zombies und Outlaws. Zusammen mit etlichen guten Regieeinfällen – etwa den Drahteseln, die die Kohlhaasschen Pferde darstellen – verfehlen diese Figuren ihre Wirkung aufs Publikum sicher nicht. Fazit: Der Pfalztheater-“Kohlhaas“ ist eine spannende Geschichte, die unbedingt Anlass zu weiteren Reflexionen darstellt.“ (Die Rheinpfalz)

Nach Heinrich von Kleist
Pfalztheater Kaiserlautern 2014
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Beatrice von Bomhard

Kohlhaas1

Kohlhaas3

Kohlhaas6

Kohlhaas8

Rubbeldiekatz (UA)

„Ja, was war das denn für ein ermüdender Megaspaß, dieser auf fast zwei Stunden gedehnte Film! (…) Da nun Gunnar Dreßler das Drehbuch für die Theaterfassung nur bieder nachbuchstabiert, ist es geradezu Notwehr, die Uraufführung nicht nur für Freunde von „Charleys Tante“ zu gestalten, sondern Cross-Dressing-Verklemmtheiten auch ästhetisch zu verdeutlichen. Der Vorlage also mit rücksichtslosem Blödsinn zu begegnen: den Jokus zur Trash-Kunst beschleunigen. Das Landestheater zeigt eine heftig zusammengestrichene und mit satirischen Zutaten wieder angefüllte Textversion, eine Travestie der Travestie. (…) Rasant überbetont führt Regisseur Andreas Kloos die Konstruktion, Klischees, Figuren des Films ad absurdum und reflektiert so das Abgeschmackte der Motive. Ja, was ist das denn für wirklich erfrischende Haudrauf-Unterhaltung, dieser auf eine gnadenlose Stunde komprimierte Theaterabend?“ (Die Deutsche Bühne)

Komplette Kritik „Die Deutsche Bühne“

Nach dem Film von Detlev Buck
Landestheater Detmold 2014
Regie: Andreas Kloos
Bühne: Hans-Günther Säbel
Kostüme: Torsten Rauer

Rubbel1

Rubbel2

The Black Rider – The Casting of the Magic Bullets

„Wer je das Pfalztheater mit Provinz assoziierte, wird hier eines Besseren belehrt – Dem Team um den Hamburger Gastregisseur Andreas Kloos ist ein ganz großer Wurf gelungen“
(Die Rheinpfalz)

William S. Burroughs, Tom Waits, Robert Wilson
Pfalztheater Kaiserslautern 2013
Regie: Andreas Kloos
Musikalische Leitung: Manfred Knaak
Bühne: Juan Leon
Kostüme: Marcel Zaba

Die Glasmenagerie

„Eine glanzvolle Premiere: Das Publikum erlebte eine intelligent stilisierte Inszenierung von Andreas Kloos, der auf sparsam ausgestatteter Bühne nahezu ohne Requisiten auskommt und sich ganz auf die Figuren konzentriert“ (SH-Landeszeitung)

Tennessee Williams
Landestheater Schleswig-Holstein 2012
Regie: Andreas Kloos
Musik: Miss Kenichi
Ausstattung: Eckhard Reschat

Wenn ich was anderes machen würde, würde ich vielleicht nicht immer ans Geld denken

„Die Inszenierung ist irre, mutig, absurd und trifft den Sound der Zeit“
(Lippische Landeszeitung)

Felicia Zeller
Landestheater Detmold 2011
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Michaela Bluhm

Bezahlt wird nicht!

„Von der Kuh Yvonne zu Heidi Klum, von Barschel zu von Boetticher, von Schlecker zu Castor, von der siechenden FDP zur (un)sicheren Rente, dazu Eurokrise, Waffenhandel, Papst, Pappnasen, Kulturabbau, Kondome, Konserven, Konzerne… Starker Applaus!“
(Kieler Nachrichten)

Dario Fo
Landestheater Schleswig-Holstein 2011
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Eckhard Reschat

Haram

„Andreas Kloos hat am Landestheater inszeniert und traf den Nerv des Premierenpublikums: Eindringliche Momente, die nicht nur Jugendliche zum Nachdenken einladen dürften“ (SH-Landeszeitung)

Ad de Bont
Landestheater Schleswig-Holstein 2011
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Eckhard Reschat

Richard III.

„Richard III. ließ gestern Abend am Landestheater den Atem stocken -
 so brutal, so zynisch, aber auch so zügellos-witzig ist er. Andreas Kloos ist eine Inszenierung gelungen, auf die man am Haus in Bregenz berechtigt stolz sein kann: Ein unvergleichlich stimmiger Abend“ (Vorarlberger Nachrichten)

William Shakespeare
Vorarlberger Landestheater Bregenz 2010
Regie: Andreas Kloos
Musik: Oliver Welter (Naked Lunch)
Ausstattung: Gerhard Fresacher

Der kleine Horrorladen

„Gefeierte Premiere des Broadway-Klassikers „Der kleine Horrorladen“ am Kieler Theater in der Regie von Andreas Kloos: Die Inszenierung gleicht einem Feuerwerk!“ (SH-Landeszeitung)

Alan Menken/Howard Ashman
Theater Kiel 2010
Regie: Andreas Kloos
Musikalische Leitung: Ture Rückward
Ausstattung: Eckhard Reschat

Die neuen Leiden des jungen W.

„Andreas Kloos stürzt sich kopfüber ins Abenteuer: Er beweist mit seiner vor Einfällen übersprühenden Inszenierung, wie viel Leben noch in dem vermeintlich angestaubten Stück von Plenzdorf steckt“ (Nordseezeitung)

Ulrich Plenzdorf
Stadttheater Bremerhaven 2009
Regie: Andreas Kloos
Musik: Andreas Kloos & „Die Steher“
Ausstattung: Beatrice von Bomhard

Die fetten Jahre sind vorbei

„Revolution reißt einfach mit: Regisseur Andreas Kloos erfindet für den Stoff eine eigene theatrale Sprache und verkürzt die theorielastigen Diskussionen auf ein Minimum. Hinter dem Chaos auf der Bühne in Bremerhaven steckt eine überzeugende Idee“ (Nordseezeitung)

Nach dem Film von Hans Weingartner
Stadttheater Bremerhaven 2009
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Esther Bätschmann

Der Räuber Hotzenplotz

„Absurder Spaß und poetische Momente: 

Eine wunderbare Inszenierung, die Groß und Klein gleichermaßen verzaubert“ (NDR1)

Otfried Preußler
Theater Kiel 2008
Regie: Andreas Kloos
Musik: Andreas Kloos/Marcus Grube
Ausstattung: Eckhard Reschat

Flucht(t)räume

„Als die Theaterbesucher zwei Stunden später das Anstaltsgelände verlassen, sitzen einige der Insassen immer noch hinter den vergitterten Fenstern. „He, habt ihr eure Portemonnaies noch in der Tasche?“ rufen sie den Gästen nach. Lachen. Schlüssel sind zu hören. Türen werden geöffnet und abgeschlossen. Nach den „Flucht(t)räumen“ ist wieder Alltag im Jugendvollzug der Justizvollzugsanstalt Bremen. Nur die Schauspieler sind in Gedanken noch woanders. Die Sätze ihres eigenen Textes gehen ihnen durch den Kopf: „Fünf, sechs, sagt die alte Hex‘. Sieben, acht, schlaf nicht ein bei Nacht“.

Komplette Kritik „Focus Online“

Ein Theaterprojekt von Andreas Kloos
Verein Bremische Straffälligenbetreuung 2007
Konzeption, Regie: Andreas Kloos
Theaterpädagogik und Masken: Jennifer Knaak

Klamms Krieg

„Regisseur Andreas Kloos weicht die Räume zwischen Innerem und Äußerem auf: Eine bewegt inszenierte Studie über die Abgründe eines frustrierten Lehrers. Ein mulmiges Gefühl im Bauch hinterlässt das atemberaubende Schauspiel, das so viele ehrliche Facetten beinhaltet“ (Neue Westfälische)

Kai Hensel
Westfälische Kammerspiele Paderborn 2007
Regie: Andreas Kloos
Musik: Andreas Kloos
Ausstattung: Sonja Zander

Fettes Schwein



Einladung zum Norddeutschen Theatertreffen 2007 – Herzlieb-Kohut-Preis 2007:
„Die unabhängige Jury lobt: Die Regie ermöglicht durch die mit leichter Hand inszenierte Ernsthaftigkeit eine tiefgehende und gleichzeitig sensible Sicht auf die darzustellenden Probleme“

Neil LaBute
Stadttheater Bremerhaven 2006
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Michaela Bluhm

Die Kuh Rosmarie

„Regisseur Andreas Kloos sprudelt vor Einfällen über: Mit einem herrlichen Alpenglühen entführt er Groß und Klein in ein Dorf in den Schweizer Bergen. Sehr spielerisch zeigt die Aufführung, dass gerade das Unfertige, das Improvisierte Charme hat. Theater lebt von der Behauptung“ (Nordseezeitung)

Andri Beyeler
Stadttheater Bremerhaven 2005
Regie: Andreas Kloos
Musik: Andreas Kloos
Ausstattung: Michaela Bluhm

Kabale und Liebe 

„Andreas Kloos hat aus dem Schillerbrocken eine durchaus leichtfüßige Version voller Dramatik und Tiefe, aber ebenso voller Energie und Spielwitz geschaffen“ (taz)

Andreas Kloos nach Friedrich Schiller
bremer shakespeare company 2005
Regie: Andreas Kloos
Ausstattung: Heike Neugebauer